Pflegereform: Was ändert sich 2017?

Berthold Knabe mit Leo

Berhold Knabe mit Leo

Was sich mit der Pflegereform ändert

Mit der neuen Pflegereform wird die alte Einstufung abgelöst. Anstatt 3 Pflegestufen wird es 5 Pflegegrade geben.

Niemand, der bisher schon Pflegeleistungen erhält, soll nach Angaben der Bundesregierung schlechter gestellt werden.

Was sich ändert

Die drei bisherigen Pflegestufen werden durch fünf Pflegegrade ersetzt.
Bei der Einstufung wird nicht mehr, wie bisher, in Zeitzonen bewertet. Sondern es wird darauf geachtet, wie sich der Pflegebedürftige noch selbst versorgen kann, wie mobil er ist und wie sein Sozialverhalten ist.

Auch die Demenzkranken sollen besser gestellt werden, da sie wie bisher nicht die gleichen Hilfsleistungen wie körperlich beeinträchtigte Menschen erhalten haben.

Muss man eine neue Einstufung beantragen?

Nein, wer bisher schon pflegebedürftig ist, der wechselt zum 1. Januar automatisch in einen neuen Pflegegrad.
In der Regel werden Pflegebedürftige mit körperlichen Einschränkungen in den nächsthöheren Pflegegrad übergeleitet.
Beispiel: Wer bisher eine Pflegestufe 1 erhalten hat, erhält nun den Pflegegrad 2

Menschen mit eingeschränkter Alltagskompetenz, z.B. bei einer Demenz, gleiten in den übernächsten Pflegegrad, also von Stufe 1 in die Stufe 3.

Werden Pflegebedürftige mit der neuen Reform schlechter gestellt?

Nein. Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe von der CDU sichert allen, die bereits Pflegeleistungen beziehen, Bestandsschutz zu. Sie erhalten mindestens ihre Leistungen, wie bisher. Die meisten Pflegebedürftigen erhalten sogar höhere Leistungen, als vorher.

Berthold Knabe

Berthold Knabe

Bei mir, ich rutsche von der Pflegestufe 1 in den Pflegegrad 2, macht das 72 EURO aus, die ich mehr erhalte.

 

 

Mehr Infos erhaltet ihr hier:
Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe

Herzlichst
Euer
Berthold

Berthold Knabe - Schlaganfallpatient

4 Gedanken zu „Pflegereform: Was ändert sich 2017?

  1. Hallo Berthold
    Meinen Glückwunsch, du hast dich für die Verhältnisse toll erholt. Die Unterstützung der Familie ist sehr wichtig u. die eigene Einstellung.
    Liebe Grüsse
    Elli Mahlich
    Ps: Wenn du willst, du findest mich auf Facebook, würde mich freuen.

    • Hallo Elli,
      ich freue mich, dass dir mein Blog gefällt. Danke.
      Ich schreibe hier, weil ich der Hoffnung bin, mit diesem Blog den einen oder anderen etwas Mut zu geben, nicht aufzugeben.
      Damals, 2012/2013 war ich in einen jämmerlichen Zustand, und kann mir vorstellen, dass es vielen ähnlich ergeht, die gerade einen SA bekommmen haben.
      Daher habe ich mir Gedanken gemacht, ob ich nicht vielleicht mit meiner Erfahrung etwas helfen könnte. Das ist mein Beweggrund.
      Ps.
      Habe etwas auf deiner Seite geschrieben.
      Viele Grüße
      Berthold

  2. Ein sehr informativer Artikel mit ganz wichtigen Informationen und Hinweisen. Das wird sicherlich einigen vielen eine große Hilfe sein, zumal in diesem Bereich immer wieder Fragen aufkommen.

    • Danke Katja,
      würde mich freuen, wenn ich dir mit diesem Beitrag helfen könnte.
      Ich hatte damals sehr viele “Hürden” zu umlaufen, bis ich mein Pflegegeld bekam. Diesen Kampf wünsche ich dir nicht.

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