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NATO-Kollateralschaden Jugoslawien

Hallo & herzlich Willkommen! Sie sind bei "NATO Kollateralschaden Jugoslawien" gelandet und erfahren hier, was es bedeutet, sich plötzlich im Krieg zu befinden.

Aus heutiger Sicht politisch fragwürdig und militärisch ein Desaster, beginnt die NATO am 24. März 1999 ohne UN-Mandat und ohne Vorliegen eines Bündnisfalles, großflächig die Bundesrepublik Jugoslawien zu bombardieren. Der Schweißer Goran, der mit Beginn der Bombardierung kurzerhand zum Blockwart seiner kleinen Welt, mitten in der Großstadt Novi Sad ernannt wird, notiert während der 78 Tage und Nächte des Bombardements tagebuchartig die Geschehnisse. Die Flucht in den Keller, die Überflüge der Bomber und die Einschläge der Raketen, Clusterbomben und mit Uran ummantelten Geschosse. Er beschreibt außerdem die Ängste, Hoffnungen und Ansichten der Menschen aus seinem Wohnblock, die erst unter Slobodan Milosevic und nun noch unter den NATO-Bomben zu leiden haben.

Der Autor des mit zahlreichen Fotos illustrierten Tagebuch-Romans, Berthold Knabe, beschreibt das Werk wie folgt: »Für diejenigen, die fern jeder Propaganda erfahren möchten, wie die Menschen in Novi Sad während der 78 Tage andauernden Bombardierungen im Jahre 1999 ihren Alltag erlebten. Für jene, die immer schon wussten, dass Kriege wie der im Kosovo vor allem die Zivilbevölkerung treffen. Und gewiss auch für die, die in dem Glauben sind, dass alle Serben Anhänger des Milosevic-Regimes waren. Begründet durch meine über zehn Jahre währende Verbundenheit mit dem Land, aus dem meine Frau stammt, beruht dieser Roman auf den Aufzeichnungen meines dort lebenden Neffen, der während des Krieges einen täglichen Bericht für die Zivilschutzbehörde anzufertigen hatte, sowie auf Gesprächen mit Augenzeugen, die ich ein Jahr nach dem Krieg vor Ort geführt habe.«

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